Die 50 ccm Klasse als Elektroroller

Schon seit Jahren haben sich die Roller wieder in Deutschland etablieren können, nachdem sie zuvor lange vom Markt verschwunden waren. Sie sind günstig im Verbrauch und im Kaufpreis. Die Zielgruppe ist gemischt und es sind nicht mehr nur die Jugendlichen, die einen Roller nutzen. Auch Erwachsene lieben ihn und fahren täglich damit zur Arbeit. Doch die Technik hat auch vor Motorrollern nicht Halt gemacht und in naher Zukunft werden auch sie sich verändern.

Schon jetzt werden Roller als E-Scooter produziert. Sie werden nicht mit Benzin, sondern mit Strom angetrieben und in den nächsten Jahren wird sich das Aufkommen dieser Fahrzeuge noch verstärken. Das bezieht sich aber nicht nur auf die zweirädrigen Modelle, sondern auch PKW’s werden in Zukunft mit Strom angetrieben werden.

Auch E-Scooter fahren eine Geschwindigkeit von bis zu 45 km/h. Sie unterscheiden sich also nicht von herkömmlichen Motorrollern. Auch sie dürfen mit dem Führerschein der Klasse M gefahren werden. E-Scooter gibt es auch bereits in der 125er Variante. An den Führerscheinen ändert sich nichts. Bis jetzt jedenfalls.

Im Wesentlichen wird sich auch am Fahrgefühl dieser Roller nichts ändern. Sie machen nur weniger Lärm und an der Ampel hört man statt des knatterns nur ein leises Flüstern. Lediglich beim Anfahren wird er sich bemerkbar machen, aber die lauten Geräusche gehören der Vergangenheit an, ebenso der Qualm aus dem Auspuff.

Elektro-Scooter haben Vorteile. Sie sind weniger anfällig für Reparaturen, da sie keinen Verbrennungsmotor mehr haben. Das führt auch dazu, dass weniger Verschleißteile ausgewechselt werden müssen, weil ein E-Scooter fast keine hat. Lediglich das Aufladen und die Reichweite des Akkus könnten noch verbessert werden. Die Aufladezeit des Akkus beträgt rund sieben Stunden. Die Reichweite liegt bei 50 bis 60 Kilometern.

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